CRB GmbH | Makroskopische Aufnahme Asphaltbohrkern | © CRB Analyse Service GmbH

Asbest-Test von Straßenbelägen, Asphalt, mineralischen Pulvern und Stäuben

Quantitative Analyse gem. IFA / BIA-Verfahren 7487 / Untersuchung auf Phenolindex, PAK nach EPA

Unsere Leistungen für Sie

  • die quantitative Bestimmung des Massegehaltes von Asbest in Straßenbelägen, Asphalt und anderen mineralischen Roh- und Werkstoffen gemäß TRGS 517 nach dem IFA / BIA-Verfahren 7487, BGIA 7487
  • die Voruntersuchung (qualitativ) als Pulverprobe nach Richtlinie VDI 3866, Bl. 5. gem. 'Merkblatt zur Entsorgung von asbesthaltigen Abfällen' der NGS mbH
  • Bestimmung des Phenolindex und Polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe, PAK nach EPA in Kooperation mit Partnerlabors

Identifizierung von Asbest in über rasterelektronenmikroskopische Aufnahmen und energiedispersive Elementspektren

REM-Bild Anthophyllit-Asbest in Putz, Spachtel | © CRB Analyse Service GmbH

Amphibolasbest, Anthophyllit in Asphalt - Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme

EDX-Spektrum Chrysotil-Asbest in Asbestpappe | © CRB Analyse Service GmbH

Energiedispersives Elementspektrum von Chrysotil - Asbest

CRB GmbH | Präparation Asphaltprobe für Asbestanalyse | © CRB Analyse Service GmbH

Quantitative Bestimmung des Massegehaltes von Asbest in Straßenbelägen

Informationen zur Asbest-Problematik in Straßenbelägen (Asphalt)

Straßenbeläge (Asphalt) bestehen aus einer Mischung aus dem Bindemittel Bitumen und Splitt aus natürlichen Gesteinen. Insbesondere für die hoch beanspruchte Deckschicht werden häufig basische, magmatische Gesteine wie Basalt, Diabas oder Gabbro verwendet.Diese Gesteine enthalten häufig natürliche Gehalte an Asbestmineralen aus der Familie der Amphibole wie Aktinolith, Tremolit, Anthophyllit oder Amosit (Grunerit).

Beim Kaltfräsen von Verkehrsflächen und bei der Wiederaufbereitung (Recycling) und der Wiederverwertung im Straßenbau können durch mechanische Beanspruchung Asbestfasern freigesetzt werden und zu einer Gesundheitsgefährdung von Arbeitern, Anwohnern und Verkehrsteilnehmern führen.Die TRGS 517 enthält Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten mit natürlichen asbesthaltigen mineralischen Rohstoffen und daraus hergestellten Zubereitungen und Erzeugnissen und schreibt das IFA / BIA-Verfahren 7487, BGIA 7487 ("Verfahren zur analytischen Bestimmung geringer Massengehalte von Asbestfasern in Pulvern, Pudern und Stäuben mit REM/EDX (Kennzahl 7487)") zur Bestimmung des Massegehaltes Asbest vor.

Alternativ kann entsprechend des ‚Merkblatt zur Entsorgung von asbesthaltigen Abfällen‘ der NGS (Niedersächsische Gesellschaft zur Endablagerung von Sonderabfall mbH) die Prüfung, ob Asbest in teer-/pechhaltigem Straßenaufbruch enthalten ist, nach der Richtlinie VDI 3866 Blatt 5 erfolgen.Sofern bei dieser Untersuchung keine Fasern nachgewiesen werden, ist keine weitere Überprüfung erforderlich. Werden nach diesem Verfahren Fasern nachgewiesen, ist eine zusätzliche Quantifizierung nach dem IFA / BIA-Verfahren 7487 notwendig. 

  • Asbestminerale: Aktinolith-Tremolit, Amosit (Grunerit)-Anthophyllit, selten Chrysotil im Bitumen
  • Bindemittel (Matrix): Bitumen
  • Weitere Komponenten: Z.T. faserförmige Minerale: Olivin, Pyroxen, Feldspat, Glimmer, Quarz, Calcit, Epidot
  • Ähnliche, asbestfreie Produkte: asbestfreie Asphalte, z.B. mit Kalksplitt als Zuschlagstoff
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